Thüringer Wald

Tourentipp: Einmal quer durch den Thüringer Wald

Man nennt ihn auch gerne das grüne Herz Deutschlands. Kein Wunder. Denn der Thüringer Wald ist tatsächlich so etwas wie die Mutter aller deutschen Mittelgebirge. Er liegt zentral in der Mitte der Republik, und sein Kennzeichen sind die ausgedehnten Wälder, die bis zu den Kammlagen hinauf und in die Täler hinabwachsen. Schmale, kurvenreiche Sträßchen verbinden kleine, gemütliche Ortschaften. Das Ganze ist eine sehr intime Welt. So fühlt sich der Besucher – und ganz besonders der motorradfahrende – im Thüringer Wald auf Anhieb wohl. [weiterlesen...]

 

Tourentipp: Rennsteigbaude

Der Thüringer Wald ist ein ca. 130 km langer und bis zu 35 km breiter Mittelgebirgszug (Höhe bis zu 982 m). Der Gegensatz von bewaldeten Bergen und tiefen Tälern machen den Reiz dieser Mittelgebirgslandschaft aus. Sie können sich Sehenswürdigkeiten anschauen oder einfach nur frische Waldluft an einer kristallklaren Quelle genießen. Die serpentinenartigen Straßen lassen bei leidenschaftlichen Motorradfahrern die Herzen höher schlagen. Nach einer kurzen Stärkung in der RENNSTEIGBAUDE führt eine wunderschöne Strecke über Scheibe Alsbach nach Katzhütte, dann Richtung Bad Blankenburg. Dort kann man sich jeweils für eine kurze oder eine längere Route entscheiden. Die erstere führt durch das Schwarzatal über Schwarzburg und Unterweißbach, begleitet von einem Flussbett (Schwarza), steilem Gebirge und Mischwald, zurück nach Neuhaus. Die letztere führt über Saalfeld aus dem Tal in die Berge über Straßen, welche extremste Kurvenfahrten garantieren und landschaftliche Highlights bieten. Für weitere Touren finden sie auch günstige Übernachtungsmöglichkeiten, z.B. die Wanderhütten in Neuhaus.

 

Tourentipp: Gaststätte „Warthe“

Pößneck ist eine kleine Stadt im Saale Orla Kreis mit 13000 Einwohnern. Die Motocross Hochburg Thüringens. Die Rennstrecke am Sandberg ist weit über die Grenzen Thüringens bekannt und lädt zu zahlreichen Events ein. Pößneck ist der ideale Ausgangspunkt für viele erlebnisreiche Touren Rund um die Saale- Talsperren. Kurvenreiche und bergige Pisten lassen das Bikerherz höher schlagen, und laden dazu ein, die wunderschöne Landschaft zu genießen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten rund um Pößneck, wie das Schleizer Dreieck, Wasserkraftmuseum Ziegenrück ,Feengrotten Saalfeld und das Pumpspeicherwerk am Hohenwarte Stausee warten auf ihren Besuch. Von diesem höchsten Punkt aus geniest man den schönsten Blick auf den Saale Stausee. Das schöne Saaletal kann auch vom Wasser aus erkundet werden. Zahlreiche Ausflugsschiffe bieten dazu Gelegenheit. Der Bleilochstausee und der Hohenwartestausee liegen in einer idyllischen Landschaft und gehören zu den schönsten Naherholungsgebieten Thüringens. Die zentrale Lage von Pößneck ermöglicht es, viele Touren in den Thüringer Wald zu starten. Viele Burgen und Schlösser diene den Bikern als Ausflugsziel . Die Heidecksburg Rudolstadt , die Leuchtenburg Kahla, Burg Ranis, sind nur wenige Kilometer entfernt. Auch ein Muss für jeden Biker ist eine Runde auf der ältesten Naturrennstrecke Deutschlands, dem Schleizer Dreieck. Von Schleiz aus laden kleine Landstraßen zum Crousen ein. Vorbei an der Plothener Seenplatte, erwarten wir Sie nach einem erlebnisreichen Tag, zu Ihrer wohlverdienten Rast in Pößneck, in unserer Gaststätte.

 

Tourentipp: Hotel-Restaurant Am Saaleufer

Gestartet in Saalfeld Stadt der Feengrotten fahren wir über Stadtilm in Richtung Arnstadt. Es heißt erst mal fahren über kurvige Landstraßen bis nach Gotha. Weiter auf der B7 bis nach Eisenach auf die Wartburg in mitten des Thüringer Waldes. Eine der bekanntesten und beliebtesten Burgen Deutschlands mit einer fast tausend jährigen Geschichte. Nach einer kleinen Stärkung auf der Wartburg geht es weiter über Ruhla in Richtung Brotterode zum Trusetaler Wasserfall und zum Besucherbergwerk Hühn. Ein kurzer Stopp lohnt sich immer auch wenn der Wasserfall ein künstlich angelegter ist. Das nächste Ziel ist der malerische Ort Steinbach-Hallenberg mit seiner Burgruine Hallenburg. Über eine extrem kurvige Strecke erreicht man Oberhof. Über schmale Straßen mit engen Kurven geht es dann weiter nach Suhl. Kurvig geht es weiter nach Schmiedefeld und dann mit starkem Gefälle nach Ilmenau. Vorbei an einem ehemaligen Bunker der Staatssicherheit. Es geht weiter nach Gehren und von dort über wellige Straßen nach Großbreitenbach. Kurvig geht es nach Katzhütte, Meuselbach, Cursdorf bis nach Oberweisbach. Auf der Cursdorfer Höhe hat man einen weiten Blick übers Land und mit der Bergbahn in Oberweißbach sollte man auch gefahren sein. Wir machen uns auf den Weg nach Sitzendorf wo auch die Thüringer Porzellanstraße beginnt. Durch das Schwarzatal geht es nun über Bad Blankenburg kurvenreich zurück nach Saalfeld. Ein letzter Besuch in den Feengrotten beendet unseren heutigen Ausflug durch den Thüringer Wald. Angekommen im Hotel „Am Saaleufer“ lassen wir den Tag bei einem kühlen Bier und gutem Essen noch einmal Revue passieren. Ein lohnenswerter Ausflug.

 

Reiseinfos: Thüringer Wald

Schon der Dichter Johann Wolfgang von Goethe schwärmte von der Schönheit des Thüringer Waldes. Gerne besuchte er das waldreiche Mittelgebirge, um zu wandern und den weiten Blick von den Höhen zu genießen. Mitten in Deutschland erstreckt sich von der Werra bis zur Saale der lang gezogene, fast 1.000 Meter hohe Bergrü­cken, der von zahlreichen Tälern durchschnitten wird. Markante Markierungspunkte sind im Nordwesten die Wartburg oberhalb von Eisenach und im Südosten die Heidecksburg auf einer Anhöhe in Rudolstadt. [weiterlesen...]

 

Sehenswerte Orte

Schmalkalden
Das im Westen des Thüringer Waldes stehende Städtchen brachte es im Mittelalter durch die Eisenindustrie zu Wohlstand und Reichtum. Das sieht man heute noch: Die historische Altstadt steht unter Denkmalschutz und zählt zu den schönsten Fachwerkensembles Thüringens. Der Altmarkt mit seinen umstehenden Bürgerhäusern lädt zum Kaffeestopp ein, auch Schloss Wilhelmsburg sollte man einen Besuch abstatten.

Oberhof
An einer uralten Passstraße südlich von Suhl gelegen, gilt Oberhof heute als wichtigstes Wintersportzentrum Deutschlands. 1906 enstand eine kleine Skisprungschanze, 1925 auf dem Wadeberg die erste richtige Großsprungschanze. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Oberhof zum Skisportzentrum der alten DDR ausgebaut. Heute wird der Ort auch im Sommer gerne besucht.

Suhl
Im Jahr 1318 erstmals urkundlich erwähnt, bekam die Bergbausiedlung 1527 das lukrative Stadtrecht. Kurz darauf kamen Büchsenmacher aus Nürnberg in die Region, die Suhl den Namen „Waffenschmiede Europas“ gaben. Einen Besuch wert ist die mittelalterliche Altstadt mit Marktplatz, Barockkirche und Rathaus. Nicht zu vergessen das Fahrzeugmuseum der Simson-Werke.

Ilmenau
Schon immer gaben Handwerk und Industrie in Ilmenau den Ton an: Zuerst der Silber- und Kupferbergbau, dann die Glasindustrie und die Porzellanherstellung. Heute ist Ilmenau ein beliebter Kurort mit hübschem Zentrum. Im Amtshaus am Markt wird das Wirken Goethes dargestellt, der als Weimarer Bergbauminister oft in Ilmenau zu Besuch war.